Landesprogramm Bildung und Gesundheit NRW

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1. Vorstellung des Landesprogramms

Das Landesprogramm Bildung und Gesundheit NRW ist ein Unterstützungsprogramm für Schulen, das Gesundheitsförderung, Prävention und Schulentwicklung systematisch miteinander verbindet. Es orientiert sich am Leitmotiv der „Guten Gesunden Schule“ und geht davon aus, dass Bildungserfolg und Gesundheit in einem engen wechselseitigen Zusammenhang stehen. Ziel ist es, Schulen dabei zu unterstützen, Lern- und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie sowohl die Gesundheit als auch die Bildungsqualität nachhaltig stärken. Das Programm richtet sich grundsätzlich an alle Schulen in Nordrhein-Westfalen und versteht sich als langfristige Verantwortungspartnerschaft zwischen Land, Sozialversicherungsträgern und Schulen.

 

2. Ziele des Landesprogramms

Das Landesprogramm verfolgt das Ziel, Gesundheitsförderung und Prävention als festen Bestandteil von Schulentwicklung zu verankern. Schulen sollen darin gestärkt werden, ein gesundheitsförderliches Schulklima zu schaffen, die Lern- und Arbeitszufriedenheit aller Beteiligten zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität von Unterricht und Erziehung weiterzuentwickeln. Dazu gehören unter anderem die Förderung von Wohlbefinden, Resilienz und Beteiligung, die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheit im Schulalltag sowie die Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Strukturen. Langfristig soll das Programm dazu beitragen, die Bildungs- und Gesundheitschancen von Schülerinnen und Schülern ebenso wie die Arbeitsbedingungen der schulischen Beschäftigten zu verbessern.

 

3. Wirksamkeit im Schulalltag

Im Schulalltag zeigt sich die Wirksamkeit des Landesprogramms vor allem dort, wo Gesundheitsförderung nicht als Zusatzaufgabe, sondern als Teil der Schulentwicklung verstanden wird. Schulen profitieren von einer bewussteren Gestaltung des Lern- und Lebensraums, von klaren Präventionsansätzen und von einer stärkeren Beteiligung aller am Schulleben Mitwirkenden. Dies kann sich beispielsweise in einer verbesserten Unterrichtsqualität, einem achtsameren Umgang miteinander, einer stärkeren Teamkultur sowie in Maßnahmen zur Bewegungsförderung, psychischen Gesundheit oder Suchtprävention ausdrücken. Gleichzeitig unterstützen gesundheitsförderliche Strukturen die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und tragen dazu bei, Belastungen für Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal zu reduzieren.

 

4. Kooperationspartner des Landesprogramms

Getragen wird das Landesprogramm Bildung und Gesundheit NRW von einer Verantwortungspartnerschaft verschiedener Institutionen. Dazu gehören insbesondere das für Schule zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, das für Gesundheit zuständige Ministerium, die gesetzlichen Krankenkassen sowie die Unfallkasse NRW. Darüber hinaus wirken weitere Partner aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention, Schulaufsicht und Beratung mit. Die Kooperationspartner verstehen sich nicht nur als Förderer, sondern als aktive Unterstützer der Schulen. Sie stellen fachliche Expertise, Qualifizierungsangebote, Netzwerke und Impulse für die Schulentwicklung bereit, sodass Schulen Gesundheitsförderung und Bildungsqualität gemeinsam weiterentwickeln können.